Es ist keine Überraschung, dass Wearables zunehmend Wi-Fi-fähig sind

Unlängst hat Apple Wi-Fi-Support für die Apple Watch angekündigt und Gerüchten zufolge wird Google sein Android Wear ebenfalls Wi-Fi fähig machen. Damit zeichnet sich ab, dass drahtlose Verbindungen die Art, wie wir arbeiten und spielen weiter verändern werden. Mit jedem weiteren Angestellten, der sich entschliesst, Wearables in seinem persönlichen und beruflichen Umfeld zu nutzen, verschwimmen die traditionellen Grenzen des Arbeitsplatzes etwas mehr.

Mobile Trends

Wearables wie zum Beispiel Smart Watches und Fitnessbänder waren bisher üblicherweise via Bluetooth auf kurze Entfernung an Ihr Smartphone gebunden. Das Smartphone fungierte dabei als Fenster zu den Anwendungen und Daten des Geräts. Mit Wi-Fi Support verfügen Wearables nun über freien Zugang zum Netzwerk und zum Arbeitsplatz, ohne vom Smartphone abhängig zu sein. Solange meine Apple Watch mit dem gleichen Netzwerk verbunden ist wie mein Handy, kann ich überall innerhalb der Reichweite des Netzwerks Benachrichtigungen empfangen und Anrufe entgegen nehmen.

Was bedeutet das für die IT-Verantwortlichen eines Unternehmens?

  • Seien Sie gefasst auf mehr Daten-Offload aufs Wi-Fi-Netzwerk. Cisco hat vorhergesagt, dass spätestens 2016 mehr mobiler Datenverkehr auf Wi-Fi Netze abgeladen wird als auf den Mobilfunknetzen verbleibt. Mit der Einführung von Wi-Fi fähigen Wearables wird sich diese Tendenz noch verstärken.
  • Die neuen Geräte benötigen womöglich zusätzliche IP-Adressen. Ist Ihr Netzwerk in der Lage, diese zur Verfügung zu stellen? Oder laufen Sie Gefahr, den Vorrat zu erschöpfen und in eine aufwändige Neuadressierungsübung zu stolpern oder gar Ihren Laptops und Smartphones den Zugang zu verwehren?
  • Prüfen Sie, welche Frequenzbänder Ihr Netzwerk verwendet. Unterstützt es 2.4 GHz, was den Datenstau auf dem “Junk-Band” nur noch verschlimmert, oder unterstützt es auch 5 GHz?

Ähnlich wie bei der explosionsartigen Verbreitung der Smartphones könnten Wearables einen vergleichbaren Effekt auf Ihr Netzwerk ausüben. Die Endnutzer Ihres Netzwerks – seien es Angestellte oder Kunden – erwarten möglichst geringe Einschränkungen bei der Nutzung ihrer Laptops, Smartphones, Tablets und Wearables. Dies wird durch leichten Zugang, beständige Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Wi-Fi Infrastruktur gewährleistet.

Aus diesen Gründen sollten wir die Lektionen anwenden, die wir durch den vom BYOD ausgelösten Wandel gelernt haben. Die IT hat die Gelegenheit, Wearables in ihren Netzwerken zu begrüssen und zu integrieren. Erwägen Sie die Möglichkeiten, wie Sie Wi-Fi Wearables sicher aufnehmen und verwalten können, anstatt sie als potentielle Bedrohung und Ursache von Datenstaus zu betrachten. Wenn Sie gut vorbereitet sind, wird dies Ihrer Firma letztendlich enorme Geschäftsvorteile einbringen, da ihre Angestellten mobiler und besser vernetzt sein werden als je zuvor.

Quelle: Cisco Blogs, www.blogs.cisco.com

Zum Autor

Chris Spain
Vice President
Product Management

Chris Spain ist Vizepräsident für Produktmanagement bei Cisco im Geschäftsbereich Wireless Networking. Es ist seine zweite Beschäftigung bei Cisco, nachdem sich Chris bereits einen Hintergrund in Switching, Wireless Networking und Telekommunikation erarbeitet hat. Chris besetzte Führungspositionen bei Juniper, Network Equipment Technologies und General Datacomm. Zuletzt war er Vizepräsident im Produktmarketing und Technischen Marketing bei Aruba Networks.

Quelle: Cisco Blogs, www.blogs.cisco.com

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